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Grünflächen und Grünpatenschaften

Kommunale Grünflächen

Zurzeit unterhält die Stadt Schriesheim, einschließlich der Stadtteile Altenbach und Ursenbach, Anlagen in einer Gesamtgröße von 18,3 Hektar. Diese werden vom Sachgebiet "Grünflächen" verwaltet, welches dem Bauamt der Stadtverwaltung Schriesheim zugeordnet ist.

Hierunter fällt neben der Verwaltung von Anlagen wie Sommerflorflächen, Rosenbeeten und Lärmschutzwällen auch die Betreuung der regionalen Bachbereiche und Entwässerungsgräben sowie Biotope.

Die Pflege und Bewirtschaftung dieser Grünflächen erfolgen durch den städtischen Bauhof. Bei der Erfüllung dieses hohen Aufgabenvolumens wird er durch externe Gartenbaubetriebe unterstützt. Diese Vorgehensweise und ein hohes Engagement der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlauben die dauerhafte Sicherung einer ansprechenden Optik sowie einer hohen ökologischen Wertigkeit.

Grünpatenschaften

Die Stadt Schriesheim ist geprägt von Grünflächen und Gärten, die allen Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher ein Stück Lebensqualität schenken. Doch die Pflege und Erhaltung der städtischen Grünflächen ist eine Herausforderung für die Stadtverwaltung, die mit begrenzten Ressourcen arbeiten muss. Mit viel Engagement bringen sich Schriesheimer Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet ein und übernehmen die Pflege kleinerer Grünflächen. Wir als Stadtverwaltung sind diesen "GrünPaten" sehr dankbar und wissen das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger sehr zu schätzen. Denn sie leisten damit einen Beitrag, um "ihre" Stadt schöner zu gestalten.

Weiterführende Informationen zur Grünpatenschaft

Pflanzvorschläge für Grünflächen und Baumscheiben

Je nach Größe und Beschattung der Fläche beziehungsweise der Baumscheibe, der Bodenbeschaffenheit und dem Alter gibt es verschiedene Möglichkeiten für eine Bepflanzung. Schnittmaßnahmen an Bäumen sind nicht gestattet. Bei Arbeiten im Wurzelbereich von Bäumen muss darauf geachtet werden, dass keine Wurzeln beschädigt werden.

Sie können Blumensamen, wie zum Beispiel Kornblume, Klatschmohn oder Schafgarbe für eine Bepflanzung nutzen. Sie sollten dabei darauf achten, möglichst einheimische, insektenfreundliche und standortgerechte Arten zu verwenden. Größere Gehölze und Rasen sind als Bepflanzung nicht geeignet, da sie eine zu große Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe für die Bäume bedeuten. Stattdessen können Stauden, Gräser, Bodendecker, Sommerblumen und Blumenzwiebeln gepflanzt werden.

Wenn wir Ihr Interesse an einer Grünpatenschaft geweckt haben, wenden Sie sich mit Ihrer Wunschfläche gerne an die unten aufgeführte Kontaktperson.  Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und stellen Ihnen gerne weiterführende Informationen zur Verfügung.

Grün statt SteinGestalten Sie grüne Inseln in Schriesheim

Gärten, die mit Schotter oder Kies bedeckt sind, erzeugen zwar ein modernes Erscheinungsbild, schaden jedoch der Umwelt. Sowohl die ökologischen Auswirkungen, als auch die folgenden Gründe sprechen gegen das Anlegen von Schottergärten:

  • Schottergärten sind in Baden-Württemberg nicht zulässig. Dies ist in der Landesbauordnung und im Naturschutzgesetz eindeutig geregelt.
  • Schottergärten sind ökologische Wüsten - sie bieten keinen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
  • Schottergärten heizen sich stark auf, Regenwasser kann wegen der Folien/Vliese unter dem Schotter nicht versickern.
  • Schottergärten verursachen viel Arbeit: anfallendes Laub oder Nadeln müssen mühevoll entsorgt und aufkommende Wildkräuter beseitigt werden.

Die Stadt Schriesheim möchte alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, stattdessen grüne "Inseln'" zu gestalten, um einen positiven Beitrag für Menschen, Tiere und Umwelt zu leisten. Folgende Alternativen zu Schottergärten können wir Ihnen empfehlen:

  • Immergrüne Bodendecker wie zum Beispiel Elfenblume, Immergrün, Bohnenkraut, Thymian, bedecken den Boden flächig, so dass ein schöner grüner und doch lebendiger "Teppich" entsteht.
  • Stauden und Gräser, zum Beispiel Lampenputzergras, Sonnenhut, Schafgarbe, Storchschnabel, aber auch Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Lavendel bilden üppige Blüteninseln.
  • Blüten- und Beerensträucher wie Felsenbirne, Holunder, Rosen oder Heckenkirsche bereichern den Garten und bieten der heimischen Insekten und Vogelwelt Nahrung und Lebensraum.
  • Steingärten bestehen aus verschiedenen Steinen, Felsen und Pflanzen, die in Kombination ein attraktives und modernes Erscheinungsbild erzeugen. Diese Gärten sind auch pflegeleicht und erfordern nur wenig Aufwand.

Wo bienenfreundliche Stauden, Bodendecker oder Sträucher wachsen entsteht ein attraktiver Trockenstandort, der vielen Insekten wertvollen Lebensraum bietet. Ergänzt man den Garten mit Findlingen oder groben Kieselsteinen, hat man eine individuell gestaltete grüne Oase.

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