1. Schritt: Ruhe bewahren und prüfen
Ruhig bleiben und die Person laut und deutlich ansprechen. Wenn sie nicht reagiert, sanft an den Schultern rütteln. Reagiert sie nicht, ist sie bewusstlos und weitere Schritte müssen eingeleitet werden.
2. Schritt: Atmung überprüfen
Bewusstlose Person auf den Rücken legen und den Kopf überstrecken. Anschließend sehen (Hebt sich der Brustkorb?), hören (Sind Atemgeräusche zu hören?), fühlen (Ist Luft zu spüren?).
3. Schritt: Hilfe holen – Notruf wählen und AED holen
Entweder selbst den Notruf wählen oder eine umstehende Person direkt ansprechen und ihr sagen, dass sie die Notrufnummer 112 wählen soll. Gleiches gilt für das Holen eines AEDs. Es ist wichtig, klare Anweisungen zu geben.
4. Schritt: Herzdruckmassage beginnen
Wenn die Person nicht normal oder gar nicht mehr atmet, mit der Herzdruckmassage beginnen. Hände übereinander auf die Mitte des Brustkorbs legen und Arme durchstrecken. Im Rhythmus von Liedern wie „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees etwa fünf bis sechs Zentimeter tief senkrecht drücken. So lange drücken, bis ein AED verfügbar ist oder der Rettungsdienst eingetroffen ist.
5. Schritt: AED anwenden
Sobald ein AED zur Verfügung steht, das Gerät einschalten und den Sprachanweisungen folgen. Elektroden, laut Schaubild auf der Packung, auf dem Körper anbringen. Das Gerät analysiert den Herzrhythmus automatisch und gibt Anweisungen, ob ein Schock durchgeführt werden muss. Wenn dies der Fall ist, vom Körper zurücktreten und Schocktaste drücken (bei halbautomatischen Geräten). Anschließend mit der Herzdruckmassage weitermachen.
6. Schritt: Weitermachen bis Hilfe eintrifft
Die Wiederbelebungsmaßnahmen, gegebenenfalls mit AED, so lange fortsetzen, bis der Rettungsdienst eintrifft, die Person wieder normal atmet oder zu sich kommt. Wenn es mehrere Helfer gibt, bei der Herzdruckmassage abwechseln.